Selbst Energie erzeugen und speichern

Das Haus der Familie Rudolf (Foto: Privat)

Die Zukunft des Energiesektors liegt unter anderem auf den Dächern der Stadt. Schon seit mehreren Jahren bietet der kommunale Energieversorger mit „BISolar“ Photovoltaikanlagen für Privatkunden an. Familie Rudolf aus Heepen hat seit Juli 2015 so eine Anlage auf dem Dach und speichert auch den eigenen Strom. Die Stadtwerke Bielefeld planen, installieren und warten die Anlage.

Da sich selbst erzeugter Strom heutzutage aber vor allem dann rechnet, wenn man ihn selbst verbraucht, ist es sinnvoll den nicht verbrauchten Strom zu speichern. Daher hat Familie Rudolf auch einen Speicher mit einer Kapazität von 2,00 kWh eingebaut und kann den selbst erzeugten Strom dann nutzen, wenn sie ihn wirklich braucht. Genau wie bei der Photovoltaikanlage übernehmen die Stadtwerke auch für den Speicher die Investitionskosten, wenn der Kunde die Anlage pachtet.

In Bielefeld gibt es viele Photovoltaikanlagen, die den erzeugten Strom nicht speichern, sondern ins Netz einspeisen. Spätestens ab 2020 sollte der Strom gespeichert werden, dann entfällt die EEG-Förderung für die ersten Photovoltaikanlagen. Auch in bestehende Anlagen kann ein Speicher integriert werden. Mit „BIFlexible“ Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen bieten die Stadtwerke Bielefeld Privatkunden ein entsprechendes Angebot.
Ab dem 5. Februar 2018 informiert eine kleine Ausstellung „Energie vom Dach“ auf der Aktionsfläche des Kundenzentrums Jahnplatz 5 über Fragen der Stromerzeugung aus PV-Anlagen und deren Speicherung.

Eigenheimbesitzer, die bisher noch keine Photovoltaikanlage haben, können sich auch im Internet erkundigen, ob auf ihrem Dach eine Photovoltaikanlage sinnvoll ist.
Weitere Informationen unter
https://www.stadtwerke-bielefeld.de/privatkunden/dienstleistungen/fuer-hausbesitzer/bisolar/rechner.html