Universität Bielefeld mit Exzellenzcluster-Konzept in Hauptrunde

Die Universität aus einer ungewohnten Perspektive (Foto: Referat für Kommunikation/Uni Bielefeld)

Die Universität Bielefeld hat in der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ – der Fortsetzung der Exzellenzinitiative – mit einem Projekt die erste Hürde genommen: Der potenzielle Cluster befasst sich mit dem Thema Kognitive Interaktion und baut auf der Forschung des Exzellenzclusters CITEC auf. Am heutigen Freitag (29.09.2017) hat die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats die Universität Bielefeld aufgefordert, bis Februar 2018 den Hauptantrag für einen Exzellenzcluster einzureichen. Die Universität Bielefeld hatte in der Vorrunde der Exzellenzstrategie drei Antragsskizzen eingereicht.

Die erste Hürde ist genommen: Die Universität Bielefeld bewirbt sich in der Exzellenzstrategie um einen Cluster, der auf der Forschung des derzeitigen Exzellenzclusters CITEC aufbaut.

Der Wettbewerb um Exzellenzcluster ist zweistufig. Die deutschen Universitäten hatten 195 Antragsskizzen eingereicht. 88 haben es in die zweite Runde geschafft. Die finale Entscheidung über die Exzellenzcluster fällt im September 2018. Bewilligte Exzellenzcluster erhalten ab Januar 2019 die Förderung aus dem Exzellenzstrategie-Programm.

„Dass wir mit einer Antragsskizze die internationalen Gutachter-Panels aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern überzeugen konnten, ist sehr erfreulich – auch wenn wir uns mehr erhofft hatten. Die Exzellenzstrategie ist einer der härtesten wissenschaftlichen Wettbewerbe der Welt und die Konkurrenz war entsprechend stark“, sagt Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld. „Die Hauptarbeit kommt aber jetzt auf unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen zu. In den kommenden Monaten entwickeln sie für den Hauptantrag die Strukturen und inhaltlichen Details ihres geplanten Exzellenzclusters und formulieren – da bin ich mir sicher – ein exzellentes Konzept. Heute haben wir die erste von zwei Hürden genommen, gewonnen ist noch nichts.“